Dienstag, 25. März 2014

Schon gehört vom Recht auf Profit ?

Im Zuge recht eigenwilligen Anstrengungen der EU mit den USA ein Freihandelsabkommen zu erzielen, welches unter der Abkürzung TTIP bekannt geworden ist (zu diesem Thema bei anderer Gelegenheit mehr), habe ich etwas gelernt, dass mich doch ein wenig fassungslos gemacht hat.

Es besteht nämlich de Möglichkeit bei der Weltbank auch Staaten zu verklagen (hat also nichts mit unabhängiger staatlicher oder internationaler Gerichtsbarkeit zu tun), wenn diese einem Unternehmen aufgrund von nationalen Bestimmungen oder Gesetzen potentielle Gewinne vorenthalten – natürlich ist dieser spezielle Klagsweg wohl nur geeignet für besonders kapitalstarke Konzerne, welche sich die Kosten dafür auch leisten können. Es braucht ja doch wieder eine Menge teurer Anwälte.

Einschränken muss man diese Aussage zwar noch um die Tatsache, dass der Staat auch einer anderen Bestimmung zugestimmt haben muss, welche besagtem nationalen Recht entgegen steht. Aber ein Staat sollte ja durchaus dazu lernen können und eine falsche Entscheidung durch eine richtige ersetzen dürfen.

Nun, dem ist aber leider nicht so, sollte also eine Bestimmung existieren, welche diesen möglichen Gewinnen im Weg steht, so funktioniert dieser Klagsweg. Und in bisher etwa 500 Prozessen hat er solchen Konzernen jeweils viele Millionen oder sogar Milliarden Dollar beschert.

Merke also: Sollten sinnvolle Beschränkungen, zB. aus gesundheitlichen Bedenken, einem Konzern seinen Gewinn vorenthalten, so geht das Recht darauf mittlerweile vor dem Recht auf Gesundheit.

Lang lebe das Recht auf Geld !

Wer braucht schon Gesundheit, nachhaltiges Handeln, oder andere Profit-Verhinderer ...

Donnerstag, 15. August 2013

Individuell !

Wir wollen es scheinbar nicht wahr haben.

Aber was wir so oft fordern, nämlich das Recht auf unsere Individualität, sehen wir dann bei den anderen Menschen aber nicht als wünschenswert, weigern uns quasi es zu erkennen.

Die Schule hätte gern den Durchschnittsschüler, der den Lehrplan mit gutem Erfolg schafft. Die Wirtschaft hätte gerne den perfekten Mitarbeiter, der immer funktioniert und alles fehlerfrei rasch erledigt. Die Politik hätte gern den Wähler, der genau der gleichen Meinung ist wie die Partei und diese beim nächsten Mal wieder wählt.

Aber so sind wir Menschen nicht gebaut. Wir SIND individuell.

Individuell lernfähig.
Jeder Mensch hat unterschiedliche Talente, die einen haben Begabungen für Sprachen, die anderen für logische Aufgaben. Andere wiederum zeigen ohne ganz genaues Hinsehen gar keine bestimmten Talente. Und wieder andere sind so eindeutig gehandicapt, dass eine Behinderung festgestellt wird.

Individuell belastbar.
Manche Zeitgenossen sind durch kaum etwas zu erschüttern, stecken starke emotionale Belastungen ohne erkennbare Reaktion weg und bewältigen eine anspruchsvolle Situation souverän. Andere klappen zusammen wenn jemand nur ein Wort der höflichen Kritik an sie richtet.

Individuell sportlich.
Afrikaner scheinen mit besonderen körperlichen Eigenschaften ausgestattet zu sein, welche Ihnen besondere Ausdauer und besondere Laufschnelligkeit ermöglichen. Andere Menschen schaffen es auch trainiert kaum mehrere Kilometer zu laufen.

Individuell gesund.
Viele Menschen sterben durch Rauchen an Lungenkrebs. Einige wenige stecken diese schwere körperliche Belastung noch immer ganz einfach weg und erreichen ein hohes Alter. Und manche Menschen reagieren bei einer Krebserkrankung sehr gut auf eine Medikament, andere sterben bei gleicher Ausgangssituation und Behandlung trotzdem.

Individuell leistungsfähig.
Besondere Eigenschaften hieven den einen oder anderen in wichtige Positionen in unseren Gemeinschaften, sei es Politik, Wirtschaft, etc. Andere schaffen es damit zumindest zu einem guten Ein- und Auskommen. Menschen welche keine der Eigenschaften vorweisen können, welche in deren Gesellschaft nützlich sind, bleiben oft über.

Individuell geprägt.
Westliche Kultur schätzt Unabhängigkeit, freie Meinung, Gleichberechtigung, Privatsphäre. Menschen in anderen Kulturen wachsen mit unterschiedlichen Rechten für Mann und Frau, Arm und Reich auf, leben einen lautstarken Umgang miteinander. Diese und andere Werte verinnerlicht der Mensch als Kind und lebt sie meist ohne weitere Reflektion sein Leben lang.

Es stellt sich die Frage, ob es unter einer intellektuell so weit entwickelten biologischen Gattung wie dem Menschen noch vertretbar ist, dass die schwachen oder andersartigen - und genauso empfindungsfähigen - Mitglieder seiner Spezies noch immer an den Rand, oder sogar aus der Gemeinschaft gedrängt werden.

Natürlich gibt es einen Grund dafür, nämlich unsere sozial schwache Reife.
Aber wäre es nicht Zeit dafür endlich genau dieses Defizit seitens der menschlichen Gemeinschaft in Angriff zu nehmen und Menschenrechte endlich auch zu einer globalen Realität zu machen ?

Ich freue mich auf Ihre Meinung !

Samstag, 10. Dezember 2011

Löcher stopfen - wenn Menschen menschenunwürdig leben müssen

Wir Menschen lieben es Symptome zu behandeln, Ursachen zu finden scheint uns zu mühsam zu sein, interessiert uns selten.
Ein TV-Beitrag über den Missbrauch von Kindern in Asien hat meine Aufmerksamkeit wieder auf diese Problematik gerichtet.

Es herrscht in Ländern wie zB. Ceylon große Armut, Kinder wachsen in schlechtesten und ärmlichsten Familienverhältnissen auf, werden dort in jüngstem Alter sexuell missbraucht. Eine Organisation wie "Don Bosco" hat es sich zur Aufgabe gemacht solchen Kindern zu helfen, sie vor einem so solchen Schicksal zu bewahren, oder wenn es passiert ist, sie vor weiteren Misshandlungen zu bewahren, ihnen den Weg in eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen.

Es ist fantastisch und extrem wichtig, dass heute viele nicht-staatliche Organisationen dort ansetzen, wo der Schutzmantel der Menschen, der Staat, versagt. Es ist im Sinne der Menschlichkeit entscheidend solche Anstrengungen zu unternehmen.

Aber es ist auf lange Sicht wieder nur das Stopfen von Löchern.
Täter werden verfolgt, einige hinter Gitter gebracht, andere weichen an andere Orte aus. Die Frage, warum aber so viele Menschen Kinder misshandeln wird aber kaum gestellt, Bemühungen, Menschen davor zu bewahren zu Tätern zu werden, gibt es so gut wie nicht.

Menschen bauen ihr Verhalten, ihren Charakter hauptsächlich durch die Erfahrungen in ihrer Kindheit auf. Psychische Probleme finden dort ihren Ausgangspunkt, aber trotzdem interessieren wir uns so gut wie nicht dafür, wie es möglich wäre unserem Nachwuchs eine Lebensbasis zu bieten, die spätere Verhaltensweisen wie zB. Pädophilie gar nicht erst entstehen zu lassen – und das idealerweise weltweit.

Es wird zwar nie möglich sein alle Menschen vor einem Weg in psychische Probleme zu bewahren welche zu Verhaltensweisen führen die wieder anderen Menschen schaden. Aber anstatt auch nur ansatzweise nach Wegen zu suchen die Menschen von vornherein dauerhaftes psychisches Leid erspart, bemühen wir uns fast immer nur darum die bestehenden Zustände zu mildern.

Die alte Weisheit "Vorbeugen ist besser als heilen" hat für den Menschen leider nur selten Bedeutung für sein Tun.

Ich freue mich auf Ihre Meinung !

Mittwoch, 30. November 2011

Der Umgang des Menschen mit dem Menschen (im Westen)

Die Spitzen unserer Wirtschaft leisten doch fantastisches. Und werden auch fantastisch entlohnt.

Eine große Zahl Menschen ist allerdings nicht in der Lage zur Spitze aufzusteigen. Es fehlt ihnen entweder an der entsprechenden Bildung - weil sie zu faul waren ? Weil ihre Eltern ihnen nicht die nötige Unterstützung bieten konnten um ihnen durch ein anspruchsvolles Schulsystem zu helfen ? Weil sie einfach nicht mit genügend Intelligenz geboren wurden ? Weil sie nicht genug Ehrgeiz haben sich nach oben zu kämpfen ?
Wie auch immer, die immer größer werdende Menge Menschen muss mit immer weniger Einkommen auskommen oder sich sogar ohne Arbeit als Hilfeempfänger an den Rand der Gesellschaft bewegen.

Die Führer unserer Staaten, ob in Politik oder Wirtschaft, aber auch die Spitzen der Gesellschaft wie Sportler oder Musiker leisten offensichtlich schier übermenschliches, erhalten dafür jährlich Eurobeträge in Millionenhöhe, ein hundertfaches des Einkommens von Menschen die fallweise mit mehreren Kleinjobs ein Monatseinkommen erarbeiten mit dem sie sich und ihre Familie irgendwie über die Runden bringen.

Wir sehen in dieser großen Menge an Menschen diejenigen, die sich einfach nicht genug angestrengt haben, denen es eben nicht zusteht gut oder sogar besonders gut zu leben.

Aber eines frage ich mich: Was würden denn die Spitzen unserer Nationen tun wenn die große Menge der anderen Menschen nicht die Arbeit machen, welche nötig ist um die Jobs unserer Eliten überhaupt möglich zu machen ?

Was würde denn unser hochbezahlter Firmenchef tun, wenn nicht eine Menge Mitarbeiter seine "strategischen Entscheidungen" umsetzen ? Was würden Sie denn tun, wenn nicht eine Menge unterbezahlter Mitarbeiter die Toiletten an Ihrem Arbeitsplatz reinigen oder in den Supermärkten die Regale für Ihren Einkauf füllen würden ?

Wir entwürdigen Menschen durch die Nicht-Schätzung ihrer Leistung durch ungleiche Entlohnung.
Wir entwürdigen Menschen dadurch, dass wir nicht anerkennen, dass es nicht nur Genies der Wirtschaft, Politik, Musik oder des Sports gibt.
Wir entwürdigen Menschen dadurch, dass wir nur einer kleinen Zahl anderer Menschen - die besonderes Glück mit ihrem IQ, ihrem Elternhaus, ihrem sozialen Umfeld, ihrem Geburtsort hatten - besonderen Wohlstand oder Machtpositionen zugestehen.

Könnte es sein, dass wir jedem Menschen den gleichen Wohlstand, die gleichen Menschenrechte zugestehen sollten und nicht nur denen, die Glück hatten ?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare !

Sonntag, 27. November 2011

Was bedeutet denn "Vernünftig" eigentlich ?

Der erste Gedanke mag sein, dass es mit der Vernunft eines Menschen zu tun hat, was aber noch nicht weiter hilft, denn wie wiederum definieren wir "Vernunft" ?

Am einfachsten lässt es sich wohl mit einem Beispiel illustrieren. Jemand hat es vielleicht sehr eilig hat und überquert zu Fuß eine mehrspurige stark befahrene Straße anstatt eine in der nähe liegende Brücke über die Straße zu nutzen - wir würden das wohl als unvernünftig ansehen.
Denn dieser Mensch bringt dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Gesundheit oder sogar sein Leben in Gefahr.

Ein weiteres Beispiel. Zu einem bestimmten Zeitpunkt hat jemand die Wahl seine Zeit mit einem Menschen zu verbringen, welcher in schlechter Verfassung ist und Gesellschaft sucht. Oder er kann in der gleichen Stunde für die Erledigung einer kurzen Aufgabe ein Monatsgehalt erhalten - es ist nur das eine oder andere möglich.
Möglicherweise würden Sie in dieser Situation zugunsten der Arbeit und dem entscheiden - der Mensch wird wohl auch alleine wieder auf die Beine kommen.

Warum ist im ersten Fall der Mensch bzw. sein Schutz wichtig, im anderen Fall nicht der Mensch sondern das Geld ?
Es liegt einfach am Maßstab den wir anlegen um etwas als Vernünftig zu sehen, also was uns wichtig ist. Ob aber dieser Maßstab eine vernünftige Wahl ist, bleibt damit noch offen.

Es stellt sich also die Frage welche grundsätzlichen Werte wir als wichtig für unser Leben sehen, diese werden dann unsere Maßstäbe für vernünftige, also vom Verstand bestimmte Entscheidungen. Je mehr wir diese Werte allerdings verinnerlichen umso eher werden sie aber auch Basis für unsere Bauchentscheidungen, unser "Gefühl bei einer Sache".
Diese Auswahl grundsätzlicher Werte passiert zumeist unbewusst, wir verinnerlichen sie in der prägenden Phase unserer Kindheit, auch Erfahrungen mit unserer sozialen Umwelt bestimmen diese.

Die Auswahl, welche grundsätzlichen Werte unsere Leben bestimmen, ist die große Kunst, ist die Basis nach der wir unser Leben führen.
Ob es Religionen sind, für die wir auch Leben opfern, ob es Geld ist, dessen Erhalt wir alles unterordnen, oder ob es das menschliche Leben ist, welches unser Maßstab ist - wir müssen eine Wahl treffen.
Sie sollte nur gut überlegt und nicht von außen bestimmt oder zufällig geschehen.

Ich freue mich auf Ihre Meinung !

Sonntag, 20. November 2011

Gott sei Dank für Eurokrise, Syrien-Konflikt, uvm.

Welches Glück die führenden Köpfe unserer Gesellschaften auf diesem Globus doch haben.

Soviele Themen, die unser gewohntes Leben bedrohen könnten, und welche es gilt in die Schlagzeilen der Medien zu bringen. Aktuell sind es Eurokrise, Griechenland, brauner Terror in Deutschland, die Krise in Syrien, undundund ... - sie alle verunsichern uns sehr, verlangen nach unserer vollen Aufmerksamkeit, denn sie stellen unsere gewohntes Leben und eine ebensolche Zukunft eindeutig in Frage.

Mit Themen wie "Occupy", die unser Leben verändern könnten, müssen wir uns zum Glück nur sehr am Rande beschäftigen. Zum Glück ? Der Gedanke daran, dass eine Idee wie "Occupy" genau diese unsere Zukunftssorgen grundlegend verändern könnten, kommt nicht auf. Ein Glück ist es in Wahrheit nur für die Wohlhabenden Schichten unserer Gesellschaft, die nichts verlieren will !
Unsere Aufmerksamkeit gilt also dem Stopfen der Löcher eines Eimers (unserem globalen Lebensmodell) der schlecht konstruiert wurde, und mittlerweile an allen Ecken und Enden zu zerbröseln beginnt.

Aber so bleibt das Leben unserer sogenannten Eliten - fürs erste - weitestgehend wie es ist, weil es fast immer für diese Menschen angenehm ist.
Fairer Weise können wir den Mächtigen in Wirtschaft, Politik und Medien zugestehen, dass sie vielleicht nur deshalb handeln wie sie handeln, weil sie sich gar keine andere Möglichkeit zu denken und zu leben vorstellen können - wie letztlich die meisten anderen Menschen bisher auch.

Wie auch immer, ob unabsichtlich oder absichtlich - die Mächtigen bestimmen durch ihre Position in unseren Gesellschaften das Leben von sehr vielen Menschen. Und schaffen mit ihrem aktuellen Kurs langfristig betrachtet "unmenschliche" Umstände - sie steuern uns in eine Zukunft, in der der Mensch sich selbst von dieser Erde "entsorgt" haben wird.

Es bleibt nur zu hoffen, dass eine Mehrzahl der Menschen diese gefährliche Situaton bald erkennen wird und einen Weg findet unser Dilemma zu lösen, denn es wird dringend Zeit dafür. Die Uhr dieses Globus steht knapp vor 12.

Ich freue mich auf Ihre Meinung !

Montag, 14. November 2011

Das Bildungsproblem

Das dieser Tage In Österreich abgehaltene Volksbegehren hat die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass ein wichtiges Thema zum Erhalt unserer Existenz der Aufbau von Wissen ist.

Im Hinblick auf eine Zukunft, die allen Menschen auf diesem Globus eine Existenz ermöglicht, meine ich wir sollten das Thema Bildung wesentlich umfassender aber auch grundlegender betrachten, als es zur Zeit von Behörden, Medien und interessierten Menschen getan wird.

Wir beschäftigen uns mit der Frage, ob Kinder mit unterschiedlicher Intelligenz gemeinsam ausgebildet werden sollen, warum sich sogenannte Ober- und Unterschichten nicht damit beschäftigen, ob nicht ohnehin alles wunderbar ist da scheinbar viel zu wenige Menschen sich bei der Befragung für die geforderten Änderungen interessiert haben, etcetc.
  • Faktum ist, dass es Menschen mit unterschiedlicher Intelligenz gibt, dass Menschen unterschiedlich leistungsfähig sind, dass Menschen unterschiedliche Begabungen haben.
  • Faktum ist, dass die meisten Schulen - zumindest in Österreich - wenig bis keine Rücksicht in der Ausbildung auf die zuvor genannten Tatsachen nehmen.
  • Faktum ist, dass wir nach den hochtalentierten Personen in unseren Gesellschaften suchen, da diese mit ihrem Talent unsere Wirtschaft stärken sollen - diese erhalten dann hochbezahlte Jobs, der große Rest der Bevölkerung hat vielleicht Glück, eher aber nicht.
  • Faktum ist, dass Familien mit entsprechendem Einkommen ihren Kindern eine Ausbildung in Privatschulen mit zumeist höherer Unterrichtsqualität bieten - Studien sprechen von deren wesentlich höheren Zukunftschancen; der breiten Zahl der Bevölkerung steht ein Schulsystem zur Verfügung, das sich keine Elite-Professoren leisten kann. Für Kinder sozialer Unterschichten stellt Schule eher Bestrafung als Zukunft dar, die Schulbildung wird oft vernachlässigt, und Immigranten haben oft auch noch mit Sprachproblemen zu kämpfen.
  • Faktum ist, dass die Psyche von jungen Menschen in Schulen oft dadurch beschädigt wird, dass Kinder von anderen gemobbt werden, sie dadurch Selbstvertrauen verlieren, dass ihre Leistung durch Noten aber oft auch von Lehrern verbal und öffentlich, als unzureichend dargestellt wird.
  • Faktum ist, dass wir Bildung erhalten, ohne dass junge Menschen Sinn darin sehen, sondern im bestehenden Schulsystem oft nur mit Frustration den Unterricht mitmachen.
Nach dem Blick auf die Probleme des bestehenden Bildungsansatzes (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit), ein paar Gedanken wie es sein könnte.
  • Bildung sollte auf die Möglichkeiten jedes Schülers in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Begabung Rücksicht nehmen, die Gesellschaft jedem Menschen dann die Arbeitsmöglichkeiten bieten, die ihm entsprechen.
  • Bildung sollte pädagogisch geschulte Lehrer bieten, welche Wissen so anbietet, dass Schüler davon begeistert werden und gerne lernen.
  • Bildung sollte jungen Menschen Halt und psychische Stärke geben und den Aufbau von Selbstwert bieten.
  • Bildung sollte den Menschen auch ihre Vorzüge begreiflich machen, und wieviel wir davon in unserer Zukunft profitieren können.
Bis dahin haben wir eindeutig noch einen weiten Weg.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare !